HOME


English version
 Seelen - Texte
Words for the soul

Diese Texte habe ich zum Teil selber geschrieben, zum Teil gefunden. Ich habe sie hier aufgeschrieben, weil ich zum Einen so denke, und zum Anderen finde, das sie lesenswert sind. Ich hoffe, das ganz viele Leute, nein Menschen, diese Texte lesen, damit die Welt wieder ein Stückchen wärmer und damit lebenswerter wird...;o)


 

Das Ende einer Freundschaft...



Schlimm ist nicht nur die Leere, die bleibt,
sondern auch die Erkenntnis,
sich in einem Menschen geirrt zu haben!



 

  

Ein Spiel ??

Manche sehen es als Spiel
Etwas, das nicht wichtig scheint
Haben eben viel zu viel
Anderes im Kopf vereint

 Andere sehn’s zu verbissen
“Locker-Flockig“ gibt es nicht
meinen darüber zu WISSEN
wichtig ist allein die Pflicht

 Es hat Höhen und auch Tiefen
Jeder anders sie erlebt
Und immer, wenn sie drüber schliefen
Sich ’ne neue Falte gräbt

 Manchmal viel und manchmal keine
Bewegung man darin erkennt
Jeder macht daraus das Seine
Und es dann Erfahrung nennt

 Wenn sich zwei davon vereinen
Kommt oft Gutes 'raus dabei
Wenn jedoch die beiden meinen
Es passt nicht, ist das vorbei

 Tränen gehören dazu auch
Sowie oft herzhaftes Lachen
Auch mal “Schmetterlinge im Bauch“
Ja, man kann fast alles damit machen

 Und doch rinnt es durch die Finger
Was gescheh’n ist, ist gescheh’n
Manchmal ist es echt der “Bringer“
Manchmal dann auch nicht so schön

Meines finde ich recht fein
habe meistens Spaß daran
wirkt es auch für andre "klein"
mach' ich doch draus, was ich kann

 Was das ist? Ich werd’s Euch sagen
Es ist allen gut bekannt
Braucht Euch nun nicht mehr zu fragen
“LEBEN“ wird’s einfach genannt!

by Daggi, März 2010

 

Warum kann ich nur schwer vertrauen...?
-Weil mein Vertrauen sehr oft zerstört wurde...

Warum bin ich manchmal so mißtrauisch...?
- Weil ich Angst habe, hintergangen zu werden...
Warum wirke ich manchmal so gefühlskalt...?
- Weil ich sonst so verletzlich wäre...
Warum bin ich, wie ich bin...?
- Weil man mich vor langer Zeit dazu gemacht hat...

 

 gefunden auf: Jaqualines Homepage

 

 Diese Welt

In einer gefühllosen Welt
voller Intoleranz und Ignoranz
muss ich leben.
Doch ich werde mich nicht anpassen;
werde dagegen ankämpfen.
Denn in mir steckt eine Kraft,
die euch verloren ging:
Der Mut, anders zu sein! 

gefunden bei:  Petra's kleine Welt

 

Die "Gesellschaft"

Sie legt die Normen fest
Sie entscheidet, was normal ist
Sie sortiert die Menschen
Sie sagt, welche Gefühle man zeigen darf

mit welcher Berechtigung??


 
Sehnsucht


Es war ein Gefühl.
Zum ersten Mal.
-----------------------------------------------
Geborgenheit – innerer Frieden –
das Angekommen sein – da sein.
------------------------------------------------
Es währte nur kurz.
Dann war es weg.
Es wird wohl nie wieder kommen.
Vorher nicht gekannt.
Nicht gewusst, wie und was es ist.
Da nie gekannt, nicht wirklich vermisst.
Jetzt, da bekannt, fehlt es.
Die Sehnsucht danach ist schlimmer,
als vorher unwissend gewesen zu sein.
Grausam zu wissen, was fehlt,
und glauben,
zu wissen,
es nie wieder zu erleben.
by Daggi, Okt. 2003


Pater noster qui es in caelis
sanctificetur nomen tuum.
Adveniat regnum tuum.
Fiat voluntas tua, sicut in caelo et in Terra.
Panem nostrum cotidianum da nobis hodie.
et dimitte nobis debita Nostra,
sicut et nos dimittimus debitoribus nostris.
Et ne nos inducas in tentationem
sed libera nos a malo.
Amen
    

 

Wenn...
 
...ich das, was ich sehe, mit meinem Herzen sehen kann,
...ich das, was ich empfinde, mit meinen Worten beschreiben kann
...ich das, was ich suche, in meiner Seele finden kann

 
Dann bin ich auf dem richtigen Weg, das Leben zu leben.

 


Mit der Zeit lernst Du,


dass eine Hand halten nicht dasselbe ist,
wie eine Seele fesseln.
Und dass Liebe nicht Anlehnen bedeutet,
und Begleitung nicht Sicherheit.
Du lernst allmählich,
dass Küsse keine Verträge sind
und Geschenke keine Versprechen.
Und Du beginnst,
Deine Niederlagen erhobenen Hauptes
und offenen Auges hinzunehmen
mit der Würde des Erwachsenen,
nicht maulend wie ein Kind.
Und Du lernst,
all Deine Straßen auf dem Heute zu bauen,
weil das Morgen
ein zu unsicherer Boden ist.
Mit der Zeit erkennst Du,
dass sogar Sonnenschein brennt,
wenn Du zuviel davon abbekommst.
Also bestell Deinen Garten
und schmücke selbst
Dir die Seele mit Blumen,
statt darauf au warten,
dass andere Dir Kränze flechten.
Und bedenke,
dass Du wirklich standhalten kannst ...
und wirklich stark bist.

Und dass Du Deinen eigenen Wert hast.

 

Tod einer Unschuldigen

Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an Deine Worte. 
Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.

Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorhergesagt hattest. 
Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich mokierten.

Ich weiß, dass es richtig war, Mami, und dass Du immer Recht hast. 
Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle fahren weg.

Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde: 
aufgrund Deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und fein.

Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die Strasse ein. 
Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich den Polizisten sagen, 
der andere sei betrunken. Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.

Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm' doch schnell. 
Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste ist von mir. 
Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.

Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken. 
Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami. 
Der einzige Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben.

Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das ganze Leben ruinieren.
Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.

Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, 
läuft herum, und ich liege hier im Sterben. Er guckt nur dumm.

Sag' meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer sein. 
Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.

Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren. 
Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben.

Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe große Angst. Bitte, weine nicht um mich, Mami. 
Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.

Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe: 
Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss?

 

Dieser Text in Gedichtform war an der Springfield High School (Springfield, VA, USA) im Umlauf,
nachdem eine Woche zuvor zwei Studenten bei einem Autounfall getötet wurden.
Unter dem Gedicht steht folgende Bitte:

JEMAND HAT SICH DIE MÜHE GEMACHT, DIESES GEDICHT ZU SCHREIBEN.
GIB ES BITTE AN SOVIELE MENSCHEN WIE MÖGLICH WEITER.
WIR WOLLEN VERSUCHEN, ES IN DER GANZEN WELT ZU VERBREITEN,
DAMIT DIE LEUTE ENDLICH BEGREIFEN, WORUM ES GEHT!

 

Ich kenne jemanden...

Ich kenne jemanden, der sucht Verständnis
weil er das Gefühl hat, daß niemand ihn versteht.

Ich kenne jemanden, der sucht Wärme,
weil ihm die Welt kalt vorkommt.

Ich kenne jemanden, der sucht Anerkennung
weil das Leben ihn "klein" gemacht hat.

Ich kenne jemanden, der "Mutmacher" sucht,
weil er immer wieder Begrenzungen erfährt.
 

Ich kenne jemanden, der sucht Zärtlichkeit
weil er Streicheleinheiten braucht.
 
Ich kenne jemanden, der sucht Nähe,
weil er doch nicht allein sein kann...
 
Ich kenne jemanden, der sucht - Liebe !?!

( Den jemand kenne ich mehr als gut...)

 


Der folgende Briefwechsel zwischen Virginia O’Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897.

Er wurde über ein halbes Jahrhundert - bis zur Einstellung der “Sun” im Jahre 1950 - alle Jahre
wieder zur Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung gedruckt. Die Antwort hat bis heute nichts
von ihrer Gültigkeit verloren!

Die achtjährige Virginia aus New York wollte es ganz genau wissen. Darum schrieb sie an die Tageszeitung “Sun”
einen Brief:

Ich bin 8 Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt,
was in der “Sun” steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?

Die Sache war dem Chefredakteur Francis Church so wichtig, das er selber anwortete - auf der Titelseite der “Sun”:

“Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur was sie sehen; sie glauben,
daß es nicht geben kann, was sie mit Ihrem kleinen Geist nicht erfassen können.
Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört.
Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt.

Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiß wie die Liebe und Großherzigkeit und Treue.
Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen
Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie - gar nichts,
was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig.
Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müßte verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann,
sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben.

Gewiß, Du könntest deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann
zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weichnachtsmann zu Gesicht - was würde das beweisen?
Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts.

Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen.
Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken - geschweige denn sie zu sehen -, das vermag nicht der
Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen
und nach den schönsten Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum?
Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die Gewalt auf
der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit
und Herrlichtkeit dahinter zu erkennen sein

“Ist das denn auch wahr?” kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger.

Der Weihnachtsmann lebt, und er wird ewig leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein,
um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen. Frohe Weihnacht, Virginia”.

Dein Francis Church.

Quelle: “Sun” im Jahre 1950

 

  Ehe du in deinem Leben,
fest auf einem Menschen baust,
geh mit Vorsicht ihm entgegen,
eh du dich ihm anvertraust.
Schau ihm oft und tief ins Auge,
ob stets offen ist sein Blick;
denn des Menschen Worte trügen,
doch das Auge kann es nicht,
weil´s der Seele Spiegel ist.

 


IST ES NICHT SELTSAM...


Ist es nicht seltsam?
- dass wir vom Glück glauben wir hätten es verdient;
aber vom Unglück denken es wäre nicht gerecht?

Ist es nicht seltsam?
- dass Erfahrungen, die wir vergessen wollen, uns am längsten in Erinnerung bleiben;
aber Momente, die wir festhalten möchten so schnell an Deutlichkeit verlieren?

Ist es nicht seltsam?
- dass wir darauf bestehen, für eine Sache kämpfen zu dürfen;
es aber als lästig empfinden, um etwas kämpfen zu müssen?

Ist es nicht seltsam?
- dass wir in guten Zeiten so voller Optimismus sind;
in schlechten Zeiten uns aber jegliche Zuversicht fehlt?

Ist es nicht seltsam?
- dass wir ein Leben lang das Glück in der Liebe suchen;
anstatt das Leben zu lieben und darin unser Glück zu erkennen?

Ist es nicht seltsam?
- dass Freudentränen genauso schmecken, wie die aus Schmerz und Kummer;
sie unserem Leben aber einen völlig anderen Geschmack verleihen?

Ist es nicht seltsam?
- dass wir es geniessen wenn wir alleine sein können;
aber daran verzweifeln wenn wir alleine sein müssen?

Ist es nicht seltsam?
- dass wir von angenehmen Dingen nie genug bekommen können;
aber beim Unangenehmen sofort die Grenze erreicht ist?

Ist es nicht seltsam?
- dass ALLES gegeben zu haben immer noch zuwenig sein kann;
und NICHTS zu bekommen einem irgendwann zuviel wird?

Ist es nicht seltsam?
- dass wir viele Dinge erst richtig sehen, wenn wir unsere Augen verschließen;
und manchmal ein dunkler Schatten etwas erst ins rechte Licht rückt?

Ist es nicht seltsam?
- dass man etwas finden kann ohne danach gesucht zu haben
und dass all diese Fragen eigentlich auch Antworten sind?  

 

 

 
Lernen müssen


Ich habe lernen müssen...
...das etwas, was mir wichtig ist, für andere uninteressant ist.

Ich habe lernen müssen...
...das es viele Andere nicht WIRKLICH interessiert, wie es mir geht und wie ich fühle.

Ich habe lernen müssen...
...das das Wort "Freundschaft" von manchen sehr leichtfertig benutzt oder sogar mißbraucht wird.

Ich habe lernen müssen...
...das das Getratsche hinten herum vieles kaputt machen kann.

Ich habe lernen müssen...
...das, wenn man etwas anders denkt und ist als die Anderen, man bei den Anderen nur aneckt.

Ich habe lernen müssen...
...das Viele nicht richtig damit umgehen können und wollen, wenn man zeigt, wie man wirklich ist.

Ich habe lernen müssen...
...das Viele die Wahrheit über jemanden garnicht wissen wollen.

Ich habe lernen müssen...
...das Vielen das "Warum" völlig egal ist.

 Ich habe lernen müssen...
...das keine Antwort zu bekommen manchmal auch eine Antwort sein kann.

Ich habe lernen müssen...

...das fast alles zwischen Menschen irgendwann kaputt geht oder zerstört wird.

 

 Tränen der Liebe
 
Kann ein Mensch einem anderen ein größeres Geschenk machen als jenes, Tränen echter Liebe für ihn zu vergießen?
Die Tränen laufen zwar aus den Augen über das Gesicht, aber sie fließen in Wirklichkeit aus dem Herzen
und drücken tiefe Empfindungen aus.

Sind es Tränen der Freude, so erzählen sie von dem tief empfunden Glück, das der geliebte Mensch einem gebracht,
ja einem großzügig geschenkt hat. Sind es Tränen der Verzweiflung und Trauer, so berichten sie davon,
wie sehr der andere einem fehlt, wie sehr man ihn vermisst und braucht.

Solche Tränen weint ein Herz nur um einen ganz außergewöhnlichen Menschen,
dessen Wert weit über den aller funkelnden Edelsteine und Schätze der Welt geht.
Diese Tränen der Liebe machen den, für den sie vergossen werden,
sehr, sehr reich, denn dieses Geschenk gemacht zu bekommen, zeigt dir,
was du dem anderen bedeutest.

Tränen der Liebe tun oft weh, sie gehen oft mit Schmerzen einher und doch gibt es nichts wertvolleres,
kaum etwas, was so tiefe Gefühle ausdrückt.

Wie die Tränen echter Liebe...



 

Als ich mich wirklich zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit
am richtigen Ort bin und das alles was geschieht richtig ist - von da konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich, das nennt sich "SELBSTACHTUNG".

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen,
dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich, das nennt man "REIFE".

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Pläne für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man "EHRLICHKEIT".

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Menschen, Dingen,
Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das "GESUNDEN EGOISMUS", aber heute weiß ich, das ist "SELBSTLIEBE".

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört immer Recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt, das nennt man "DEMUT".

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner,

diese Verbindung nenne ich heute "HERZENSWEISHEIT".

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich erkannt, ich brauche keine Liebe mehr aus dem Außen. Ich sehe sie als Geschenk,
als ein Teilen, wenn sie zu mir kommt.

Heute weiß ich, das ist "FREIHEIT".

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen,
jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick wo ALLES stattfindet.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst
und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich, DAS IST das Leben!

CHARLIE CHAPLIN

 

 

Tödliche E- Mail


Immer als sie nach Hause kam, setzte sie sich an den Computer,
  wählte sich ins Internet ein und blieb solange drin,
bis sie ihre Mutter ins Bett schickte.
Aber an diesem Tag war es anders, sie hatte sich verliebt.
Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte.
Sie hatte nur seinen Nicknamen im Kopf und seine Beschreibung.
Andauernd dachte sie darüber nach,
wie er wohl aussehen würde.
Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet,
nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so.
Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte,
wie sie selbst, aber etwa 400 km weit entfernt;
zu weit zum besuchen.
Sie konnte ihm vertrauen, konnte sich loslassen,
konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm chattete,
was sie sonst nicht konnte.
In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu.
Doch im Chat, wenn sie mit ihm sprach,
dann konnte sie sich richtig fallen lassen,
und ihren Gefühlen freien Lauf lassen.
Doch das sie sich in ihn verlieben würde,
daran dachte sie nie.
Sie hielt es nicht möglich, sich in einem Chat zu verlieben,
doch nun war es passiert;
sie konnte nichts mehr dagegen machen.
Es vergingen einige Tage; sie dachte pausenlos an ihn;
war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen,
aber sie schaffte es nie.
Doch dann kam der Tag, an dem sie beschloss, es ihm zu sagen.
Als sie sich nach der Schule an den PC hockte,
und in den Chat ging, war er nicht da.
Sie wartete lange, doch er kam nicht.
Sonst war er immer da. Jeden Tag um die selbe Zeit.
Doch heute nicht.
Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war
und befürchtete schon das schlimmste.
Und da kam ihr die Idee, ihre E-Mails nachzulesen.

Sie hatte Post, es war eine E-Mail von ihm: Als sie den Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf.
Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch.
Ein Gefühl, dass ihr die Luft wegbleiben liess.
Im Betreff stand : Tut mir leid, ich mag dich nicht mehr !!!
Sie machte die Mail auf......
Na du......
Es tut mir leid, ich hätte es dir viel eher sagen sollen,
hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen.
Ich bin nicht der, den du denkst.
Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen.
Ich habe dich die ganze Zeit nur belogen.
In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen.
In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden.
Du mit deinem ewigen Gejammer,
du, mit deiner völlig abartigen Sicht vom Leben und allem.
Ich habe mitgespielt, weil es das war, was du wolltest.
Aber ich kann dich nun mal nicht leiden,
deswegen werde ich dich jetzt in Ruhe lassen.
Das ist das letzte was du von mir hörst.
Sie konnte es nicht glauben.
Jedes Wort fühlte sich so an,
als würde ein Messer in ihr Herz stechen.
Es tat so fürchterlich weh, als sie das las.
Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten.
Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn.
Es fühlte sich an, wie Dornen die sich in sie hineinführen.
Sie war alleine daheim ; zum Glück.
So hätte sie sich nicht getraut, aus dem Zimmer zu gehen.
Und das Weinen konnte sie auch nicht unterdrücken.
Es kam aus ihr heraus,
als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint.
Sie hatte das Gefühl, als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen.......
Sie wollte nicht mehr.
Er war die einzige Person, der sie vertraut hatte.
Doch es war alles nur Show.......
Er war nicht real, diese Person die sie liebte , hasste sie.
Sie wollte nicht mehr leben .
Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge.
Und das schlimmste war immer noch,
das er es ihr so sagen musste.
Er hätte es auch anders tun können......
Aber wieso so ???
Und wieso gerade sie, und nicht eine andere naive Chaterin ?
Sie sah nicht mehr richtig,
ihre Augen waren voller Tränen.
Und in ihr brannte es förmlich.
Sie konnte sich noch daran erinnern, dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft
hatte.......
Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch,
als sie sie per Zufall gefunden hatte.
Sie setzte sich wieder an den PC, vor ihr der Posteingang -
Keine neuen Nachrichten -........
Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als sie es aufmachte.
Da waren einige weiße Tabletten.
So klein und doch so gefährlich.
Sie nahm sich eine raus und schluckte sie.
Es war ekelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter,
aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen.
Der Rest kann ja nicht schlimm sein,
gleich ist ja eh vorbei dachte sie,
und schluckte den Rest der Tabletten auch.
Wie lange sie da sah und auf Post von ihm wartete,
konnte man nicht sagen, es mussten Stunden gewesen sein.

Ihr Kopf wurde immer schwerer, die Augenlider waren so schwer wie Blei.
In ihrem Magen brannte es,
doch sie spürte es nicht mehr.
Alles war wie durch Watte gedämpft.
Der Kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich.......
Das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein.
Für immer........
Für immer........
Man fand sie am nächsten Morgen.
Tot vor dem PC, in der Hand das leere Röhrchen.
Und auf dem Bildschirm, eine Nachricht.
Irgendwer von den Ärzten musste sie geöffnet haben. Darin stand:


Gott , was hat denn mein Bruder für einen Mist geschrieben ?
Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben......
glaub mir bitte.......
ich könnte dir niemals weh tun.......
Denn ich liebe dich ! ! !



Wenn Euch diese Mail weinigstens ein kleines bisschen berührt,
dann nehmt sie mit und leitet sie weiter oder baut sie auf Eurer HP ein.
Damit manche aufhören mit Anderen im Internet ihre Spässe zu treiben! Eure Geschwister, 
Kinder oder vielleicht auch ihr selbst könntet vielleicht genauso enden! 

 

 

Desiderata

Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast und denke daran wie ruhig es sein
kann in der Stille. So weit als möglich - ohne Dich aufzugeben - sei auf
gutem Fuß mit jedermann. Das, was Du zu sagen hast, sprich ruhig und klar
aus und höre Andere an, auch wenn sie langweilig oder töricht sind, denn
auch sie haben an ihrem Schicksal zu tragen. Meide die Lauten und
Streitsüchtigen, sie verwirren den Geist. Vergleichst Du Dich mit Anderen,
kannst Du hochmütig oder verbittert werden, denn immer wird es Menschen geben,
die bedeutender und besser sind als Du. Erfreue Dich am Erreichten und an
Deinen Plänen. Bemühe Dich um Deinen eigenen Beruf, wie bescheiden er auch
sein mag - er ist ein fester Besitz im Wechsel der Zeit. Sei vorsichtig bei
Deinen Geschäften, denn die Welt ist voller Betrüger. Aber lass deswegen
das Gute nicht aus den Augen, denn Tugend ist auch vorhanden.

Viele streben nach Idealen, und überall im Leben gibt es Helden.
Sei Du selbst täusche vor allem keine falschen Gefühle vor.
Sei auch nicht zynisch, wenn es um Liebe geht, denn trotz aller
Öde und Enttäuschung verdorrt sie nicht, sondern wächst weiter wie Gras.
Höre freundlich auf den Ratschlag des Alters und verzichte mit Anmut auf
Dinge der Jugend. Stärke die Kräfte Deines Geistes, um Dich bei plötzlichem
Unglück dadurch zu schützen. Quäle Dich nicht mit Wahnbildern.
Viele Ängste werden durch Müdigkeit und Einsamkeit geweckt. Bei aller angemessenen
Disziplin - sei freundlich mit Dir selbst.

Genau wie Bäume und Sterne, so bist Du ein Kind der Schöpfung.

Du hast ein Recht auf Deine Existenz. Und auch wenn Du das nicht verstehst
entfaltet sich die Welt gewiss nach Gottes Plan. Bleibe also im Frieden mit Gott,
was auch immer er für Dich bedeutet und was immer Deine Sehnsüchte und Mühen in der
lärmenden Verworrenheit des Lebens seien - bewahre den Frieden in Deiner Seele.
Bei allen Enttäuschungen, Plackereien und zerronnenen Träumen ist es dennoch eine
schöne Welt.

Sei vorsichtig, strebe danach, glücklich zu sein.


Nach dem englischen Original vom Jahre 1692
gefunden in der Sankt-Pauls-Kirche Baltimore.

 

"Sag mir Deinen Namen... und ich sag Dir, wer du bist"

 

 

 

Eine Kerze anzünden

 



Überraschungsbild

Du kannst mich auch haben!
Klick hier!



Sie sollte auf jeder Homepage brennen



Mitnehmen ausdrücklich erwünscht!!
 


These texts I wrote partly for myself, partly I have found them. I have wrote them HERE, because partly it's my thinking, partly I think, they are worth to read. I hope, that many people, no, many humans read this texts, so that our world will be more warmly and more worth living again for all...;o)

Enjoy
 
Enjoy life today
yesterday is gone
tomorrow may never come...
 

 

Death from an Innocent

"I Went To a Party, Mom"
I went to a party,

And remembered what you said.
You told me not to drink, Mom

So I had a sprite instead.
I felt proud of myself,

The way you said I would,
That I didn't drink and drive,

Though some friends said I should.
I made a healthy choice,

And your advice to me was right,
The party finally ended,

And the kids drove out of sight.
I got into my car,

Sure to get home in one piece
I never knew what was coming, Mom

Something I expected least.
Now I'm lying on the pavement,

And I hear the policeman say,
"The kid that caused this wreck was drunk,"

Mom, his voice seems far away.
My own blood's all around me,

As I try hard not to cry.
I can hear the paramedic say,

This girl is going to die."
I'm sure the guy had no idea,

While he was flying high,
Because he chose to drink and drive,

Now I would have to die.

So why do people do it, Mom
Knowing that it ruins lives?

And now the pain is cutting me,
Like a hundred stabbing knives.

Tell sister not to be afraid, Mom
Tell daddy to be brave,

And when I go to heaven,
Put "Daddy's Girl" on my grave.

Someone should have taught him,
That its wrong to drink and drive.

Maybe if his parents had,
I'd still be alive.

My breath is getting shorter, Mom
I'm getting really scared.

These are my final moments,
And I'm so unprepared.

I wish that you could hold me Mom,
As I lie here and die.

I wish that I could say I love you, Mom
So I love you and good-bye.

 

This Text was written by someone after the Death from two students 
from the Springfield High School (Springfield, VA, USA).

Because all People should think about there doing: before they drink and go to their car...
Take this text and make it readable all over the world!!!



Eight-year-old Virginia O'Hanlon wrote a letter to the editor of New York's Sun,
and the quick response was printed as an unsigned editorial Sept. 21, 1897.
The work of veteran newsman Francis Pharcellus Church has since become history's
most reprinted newspaper editorial, appearing in part or whole in dozens of
languages in books, movies, and other editorials, and on posters and stamps.
The answer lost to today nothing from its validity!


"DEAR EDITOR: I am 8 years old.
"Some of my little friends say there is no Santa Claus.
"Papa says, 'If you see it in THE SUN it's so.'
"Please tell me the truth; is there a Santa Claus?

"VIRGINIA O'HANLON.
"115 WEST NINETY-FIFTH STREET."

VIRGINIA, your little friends are wrong. They have been affected by the skepticism of a skeptical age.
They do not believe except [what] they see. They think that nothing can be which is not comprehensible
by their little minds. All minds, Virginia, whether they be men's or children's, are little. In this great
universe of ours man is a mere insect, an ant, in his intellect, as compared with the boundless world about
him, as measured by the intelligence capable of grasping the whole of truth and knowledge.


Yes, VIRGINIA, there is a Santa Claus. He exists as certainly as love and generosity and devotion exist,
and you know that they abound and give to your life its highest beauty and joy. Alas! how dreary would
be the world if there were no Santa Claus. It would be as dreary as if there were no VIRGINIAS.
There would be no childlike faith then, no poetry, no romance to make tolerable this existence. We should have
no enjoyment, except in sense and sight. The eternal light with which childhood fills the world would be extinguished.


Not believe in Santa Claus! You might as well not believe in fairies! You might get your papa to hire men to watch
in all the chimneys on Christmas Eve to catch Santa Claus, but even if they did not see Santa Claus coming down,
what would that prove? Nobody sees Santa Claus, but that is no sign that there is no Santa Claus. The most
real things in the world are those that neither children nor men can see. Did you ever see fairies dancing on the lawn?
Of course not, but that's no proof that they are not there. Nobody can conceive or imagine all the wonders there
are unseen and unseeable in the world.


You may tear apart the baby's rattle and see what makes the noise inside, but there is a veil covering
the unseen world which not the strongest man, nor even the united strength of all the strongest men
that ever lived, could tear apart. Only faith, fancy, poetry, love, romance, can push aside that curtain
and view and picture the supernal beauty and glory beyond. Is it all real? Ah, VIRGINIA,
in all this world there is nothing else real and abiding.


No Santa Claus! Thank God! he lives, and he lives forever. A thousand years from now, Virginia, nay,
ten times ten thousand years from now, he will continue to make glad the heart of childhood.
 

 

Light a Candle